Georgica e. V.
Deutsch-Georgischer Verein für Kultur und Bildung, Frankfurt am Main


Georgien-Veranstaltungen im Rhein-Main-Gebiet


19:30 Uhr Vorlesung von Nino Haratischwili

Datum:11.01.2022
19:30

Hochschule RheinMain, Kurt-Schumacher-Ring 18, 65197 Wiesbaden
Veranstaltung im Rahmen der Poetikdozentur Nino Haratischwilis der Hochschule RheinMain und des Kulturamts der Landeshauptstadt Wiesbaden
www.wiesbaden.de



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Am 21. November 2021 konnten wir in Kooperation mit dem Internationalen Theater Frankfurt, dem Generalkonsulat von Georgien, der ZAV Köln und unter der Schirmherrschaft von Frau Dr. Ina Hartwig, Dezernentin für Kultur und Wissenschaft, rund 150 Gäste zu einem außergewöhnlichen Konzert begrüßen. „Georgier helfen, wie sie können“, sagte Generalkonsul Levan Diasamidze in seiner Rede, „und Georgier können gut singen“.

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Bei diesem Benefizkonzert zu Gunsten des völlig zerstörten Kindergartens in Ahrweiler haben georgische Sänger aus deutschen Opernhäusern Arien aus den bekanntesten Opern der Welt, Neapolitanische Lieder und Lieder aus ihrer georgischen Heimat vorgetragen.
Standing Ovations waren Ausdruck eines dankbaren Frankfurter Publikums für diese hoch professionelle und gleichzeitig das Herz rührende Gesangskunst. Ein großes Dankeschön an das Team vom ITF und an die Musiker: Khvicha Khozrevanidze, George Ziwziwadze, Lasha Ziwziwadze, Aslan Diasamidze, Bondo Gogia, Irakli Silagadze, Mamuka Manjgaladze, Giorgi Davitadze, Paata Sukhitashvili, Georgi Aleksandria, David Chkonia. Begleitung: Carsten Bowien und Ulrich Zippelius. Künstlerische Organisation: Ursula Jochmus
Mehrere Tausend Euro an Spendengeldern wurden bei diesem und einem ähnlichen Konzert in Bonn gesammelt. Am 12. Dezember werden die Spenden feierlich auf dem Marktplatz von Ahrweiler übergeben.

FotoausstellunWerte Georgiens

Am 16. September 2021 haben wir in Kooperation mit dem Generalkonsulat von Georgien mit einer gelungenen Vernissage die Fotoausstellung „Werte Georgiens" eröffnet. Viele Gäste waren der Einladung des gastgebenden Generalkonsuls von Georgien, Herrn Levan Diasamidzes, gefolgt, darunter der Abgeordnete des Europäischen Parlaments Herr Michael Gahler, der neue US-Generalkonsul Norman Thatcher Scharpf, Generalkonsul Yermukhambet Konuspayev aus Kasachstan, Generalkonsulin Frau Antoaneta Baycheva aus Bulgarien, Generalkonsul Vadym Kostiuk aus der Ukraine und Generalkonsulin Frau M. E. W. Weninger aus Sri Lanka.

Foto: Mzia Tsiklauri (Vorsitzende Georgica e. V.), Kurator Prof. Dr. Hans-Günter Lindner (Mitte), US-Generalkonsul Norman Thatcher Scharpf.

Buchprämie für neue Mitglieder

Werden Sie im Winter 2021 unser Vereinsmitglied, und wir begrüßen Sie mit einer hochwertigen Buchprämie (H.-G. Lindner / Z. Tsertsvadze: Werte Georgiens, Mitteldeutscher Verlag, Ladenpreis 30,- €).

Aufnahmeantrag.pdf (118.87KB)
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Drucken Sie einfach den Mitgliedsantrag aus, füllen ihn aus und schicken ihn uns per E-Mail oder Post.
Die reguläre Mitgliedschaft kostet 30,- € pro Jahr und ist steuerlich absetzbar. Bei Fragen schreiben Sie uns gleich eine Nachricht.

Begegnung mit Julia Finkernagel

Die Autorin und Filmemacherin Julia Finkernagel (Foto: rechts) ist ein großer Fan von Georgien, das war offensichtlich! Am 25. August hat der Filmklub Offenbach zu einem Abend über Tuschetien eingeladen.
Gezeigt wurde Julia Finkernagels Produktion für ARTE „Ein halbes Leben in Tuschetien“ (2020, Kamera: Jürgen Volz, Producer Georgien: George Tevdorashvili).
Nach der Veranstaltung hat Maia Shavliashvili (Foto: links), Erste Vorsitzende von Georgica e. V., der aus Offenbach stammenden Filmemacherin Julia Finkernagel über die Aktivitäten unseres Vereins und unsere Georgische Schule Frankfurt berichtet.

Vorstellung in der Botschaft in Tiflis 

Am 9. August 2021 haben wir die Ständige Vertreterin in der Deutschen Botschaft in Tiflis, Frau Tanja Hutt (Foto: 2. v. r.), sowie die Referatsleiterin für Wirtschaft und Presse, Frau Sarah Zielonka (Foto: ganz rechts) getroffen. Wir stellen unseren Verein mit seinen Aktivitäten (Vorträge, Filmvorführungen) vor und beschreiben die Georgische Schule Frankfurt, was bei den Mitarbeiterinnen der Botschaft auf großes Interesse stößt. Frau Nino Khalvashi-Wirth (Foto: 2. v. l.) übergibt jeweils ein Exemplar ihres Georgisch-Lehrbuches und des dazugehörigen Arbeitsheftes.
Wir berichten ferner über einige von uns unterstützte Bildungsprojekte in Georgien (Nachhilfeunterricht im Waisenhaus, Kunstschule Nikosi und Musikgymnasium).
Schließlich eruieren wir die Möglichkeit zukünftiger Projekte, etwa eine Buchpräsentation in Tiflis und eine Filmvorführung in Frankfurt am Main.

 Georgica ist Partner von goEast 

Unser Verein Georgica e. V. ist auch in diesem Jahr 2021 Partner des Filmfestivals goEast. Am 6. September 2021 haben wir einen Crash-Sprachkurs im Anschluss an die Vorführung des Filmes „REZO“ (Regie Leo Gabriadze, 2017, 62 Minuten) fürs Filmfestival ausgerichtet.

Beim letzten Paneuropäischen Picknick am 19. September 2020 auf dem Luisenplatz in Wiesbaden haben wir einen Info-Stand zum Thema Georgien aufgebaut. Dabei haben wir über Georgiens Geschichte und touristische Ziele informiert, wir haben Wein angeboten und den Gästen gezeigt, wie ihr Name auf Georgisch geschrieben wird. An unsere Info-Stand haben wir unter anderen den Oberbürgermeister der Stadt Wiesbaden Gert-Uwe Mende (Foto: links), den Generalkonsul von Georgien Levan Diasamidze und die Leiterin des goEast Film Festivals Heleen Gerritsen sowie die Geschäftsführerin des Kulturfonds Frankfurt Rhein-Main Karin Wolff  empfangen. 

Benefizkonzert für ein Waisenhaus

Bereits seit 2006 veranstaltet die Lehrerin unserer Georgischen Schule Nino Khalvashi-Wirth Benefizkonzerte für Georgien. Das nächste Konzert für die Schüler und Familien der Klavierklasse wird am 12. Dezember 2021 stattfinden.

Bei mehreren Benefiz-Veranstaltungen, durch viele kleine Spenden und eine großzügige Spende von der Deutsche Bahn Stiftung haben wir 2019 bis 2021 immer wieder Spenden für gemeinnützige Zwecke in Georgien gesammelt. Das Geld haben wir übergeben:
1.) an Bischof Isaia für Kulturunterricht in Nikosi
2.) an Mutter Barbare für Kinderfreizeiten in Ratscha für Waisenkinder. Spenden, die direkt ankommen ohne jede Verwaltungskosten! Beide Projekte besuchen wir normalerweise auf unsere eigenen Kosten jedes Jahr.  Auch in diesem Jahr 2021 nehmen wir gern Spenden für die beiden Einrichtungen entgegen oder informieren Sie einfach über deren Aktivitäten. Schreiben Sie uns!




Neu erschienen: „Georgien und Deutschland – eine lange Liebe“ von Hans-Günther Grigoleit / Hannes Wirth.
ISBN 978-3-8440-8175-6, Shaker Verlag November 2021
Buchpreis 36,80 Euro. Erhältlich in allen Buchhandlungen und im Internet.


Patricia Grigoleit / Hans-Günther Grigoleit: „Georgien  – Land der Poesie“ Bibliographie der Literatur in deutscher Sprache. ISBN 978-3844060188, Shaker Verlag 2018, Buchpreis 19,80 Euro

Zu modernen Ikonen der georgischen Avantgarde sind sie in den letzten hundert Jahren geworden: die Bilder Niko Pirosmanis. Seine deprivierten Lebensumstände und die daraus resultierenden heutigen Ungewissheiten über Pirosmanis biografische Details sind legendär und motivieren wohl Übersetzer und Verlag in der Wahl des deutschen Buchtitels „Der Mythos Niko Pirosmani" (Originaltitel დაკარგული უბრალოების ძიება, 2010). Ein Beispiel der biografischen Ambiguität: Der Autor Giorgi Kakabadse hält 1866 für das wahrscheinlichste Geburtsjahr, auf seinem Bucheinband wird 1865 genannt; das Georgische Nationalmuseum und die Nationale Parlamentsbibliothek geben 1862 an, und 1862 dürfte auch der herrschenden Meinung entsprechen. Einem Mythos angemessen.

Noch stärker als in vorliegenden deutschsprachigen Werken über Pirosmani (etwa den Bildband aus dem Leningrader Aurora-Kunstverlag 1983) schildert der Autor Giorgi Kakabadse Anekdoten und - wie schon der Untertitel der deutschen Auflage verspricht - Kuriositäten aus dem Umfeld des Künstlers. Und das war das Tiflis in seiner vielleicht interessantesten Zeit, um die Jahrhundertwende.

Reichert-Verlag 2021, ISBN 978-3-95490-499-0

Meupe Isaia war zu Gast in Frankfurt

Der georgisch-orthodoxe Erzbischof von Nikosi und Zchinwali, Meupe Isaia, war am 7. und 8. Mai 2019 auf Einladung unseres Vereins in Frankfurt.
Erzbischof Isaia hat Kunst und Animationsfilm bei Gela Kandelaki studiert, bevor er sich entschloss Theologe zu werden. 1995 übernahm er die Diözese Nikosi und Zchinwali. Seine Leidenschaft für Animationsfilme hat er nicht verloren. Davon zeugt eine Kunstschule (Foto unten), die für Kinder und Jugendliche der Region gegründet wurde. Kreativworkshops sollen ihnen dabei helfen, ihre Traumata zu verarbeiten. Aus dieser Arbeit heraus entstand die Idee zu einem lokalen Film-Festival in Nikosi. 

Oberbürgermeister Peter Feldmann zeichnet Lehrerinnen der Georgischen Schule aus 

Drei Lehrerinnen unserer Georgischen Schule, Frau Nino Khalvashi-Wirth, Frau Maia Shavliashvili und Frau Mzia Tsiklauri wurde am 27. Mai 2019 in der Frankfurter Paulskirche die hessische Ehrenamtskarte von Oberbürgermeister Peter Feldmann überreicht. Sie werden dadurch für herausragendes Engagement" in Form mehrjähriger ehrenamtlicher Tätigkeit für die Georgische Schule ausgezeichnet.

Besuch in Nikosi an der Grenze zu Zchinwali und in Tserowani

Am 23. Juli 2019 waren Vertreter des Vereins Georgica e. V. im Kloster Nikosi und haben die Okkupationslinie in Sichtweite der Stadt Zchinwali im besetzten Teil Georgiens besichtigt. Wir haben Interviews mit Jugendlichen aus Nikosi geführt.
Wir haben auch die Siedlung Tserowani besichtigt, wo seit 2008 georgische Binnenflüchlinge aus der besetzten Region Zchinwali untergebracht sind.
Am 22. August 2019 haben wir in einem Kurzvortrag im georgischen Generalkonsulat darüber berichtet.


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