Georgica e. V.
Deutsch-Georgischer Verein für Kultur und Bildung, Frankfurt am Main

Georgien-Reportagen im TV


3sat 21:45 Uhr: Erlebnisreisen: Georgien (2019)

Datum:20.04.2020
21:45

Unendliche Landschaften

Der Film lädt zu einer Reise quer durch Georgien ein, ein kleines Land mit einer vielfältigen Landschaft, zwischen Europa und Asien an der alten Seidenstraße gelegen. Angefangen im Westen, im Kleinen Kaukasus, geht es durch die grüne Gebirgswelt mit der letzten Schmalspurbahn des Landes. Im Süden des Landes führt die Fahrt weiter in das einmalige Höhlenkloster Wardzia, vorbei an den großen Seen Richtung Tiflis. Im Osten ist die Weinlese der berühmten georgischen Weine in vollem Gang. Von dort geht es weiter in den Norden: ins Hochgebirge des Großen Kaukasus, in wilde Täler bis zum berühmtesten Berg Georgiens, dem Kasbek. (Senderinfo)



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Monumentum Georgiae Historicum

von Professor emeritus Dr. Dres. h. c. Rolf Knieper
  Die Verfassung Georgiens vom 21. Februar 1921 und das zweihundert Jahre zuvor, am 15. Februar 1723, verkündete Gesetzbuch Wachtangs VI. sind die bedeutendsten Dokumente der Rechtsgeschichte und Rechtskultur Georgiens. Beide sind wahrhaftige monumenta historica, die geprägt sind von nationalem Selbstbewusstsein bei gleichzeitiger Weltoffenheit und Toleranz. Sie lassen georgische Eigenheiten erkennen und lassen sich doch auch offen von internationalen Rechtsquellen inspirieren.
  Besonders die Verfassung prägt trotz ihrer kurzen und brutal unterbrochenen Geltung immer noch Elemente des georgischen gesellschaftlichen und politischen Lebens. Sie ist die rechtspolitische Manifestation der georgischen Einheit und Unteilbarkeit (Art. 1 und 6), und orientiert sich dabei gleichzeitig am Konstitutionalismus Europas, nicht anders als die heute geltende Verfassung. Diese Gleichzeitigkeit von nationaler Rechtskultur und Weltoffenheit spiegelt sich ebenfalls in der über die Verfassung hinausgehenden Kodifikation, die mit der erneut errungenen Unabhängigkeit vor 30 Jahren begonnen hat, und die sich eng an Europa orientiert.
  In dieser Perspektive etabliert die Verfassung im Staatsorganisationsrecht die Gewaltenteilung und ein System von ,checks and balances' (Art. 46-83) sowie den Rechtsstaat (Art. 20), in dem insbesondere die Judikative unabhängig und ausschließlich dem Gesetz und Recht verpflichtet ist (Art. 78). Großen Wert legt die Verfassung auf die Transparenz staatlichen Handelns, wie sich aus den Artikeln 5, 55 und 88 ergibt, wodurch der Status der Bürger und Bürgerinnen als politische Subjekte garantiert wird.
  Ein ausgearbeiteter Grundrechtskatalog schützt die Bürger und Bürgerinnen mit unmittelbarer rechtlicher Wirksamkeit gegen unrechtmäßiges staatliches Handeln (Art. 30-41, 109-111, 114). Gleichzeitig sind bereits moderne Teilhaberechte kodifiziert. Sie betonen den überragenden Grundsatz der Freiheit in den Artikeln 1 und 22, aber in den Artikeln 16 und 17 auch den Grundsatz der Gleichheit, wobei bereits damals der Gleichheit zwischen Mann und Frau in Artikel 39 und der zwischen ehelichen und nicht-ehelichen Kindern in Artikel 40 ein besonderer Platz eingeräumt wird. Den Gleichheitsgedanken ergänzt das Prinzip der Weltoffenheit und Toleranz. Bei aller Betonung des Nationalen in den Artikeln 6 und 95 garantiert Artikel 31 die Religionsfreiheit und die Freiheit der politischen Überzeugung, während Artikel 129-137 sowie 142 und 144 Minderheiten schützt.
  Die Wirtschaft ist geprägt durch die Garantie der Gewerbefreiheit und Eigentumsfreiheit (Art. 36 und 114), gleichzeitig aber auch durch den Schutz und den Ausbau der sozialen Rechte und Pflichten, die staatliches Handeln leiten müssen (Art. 113, 115-128, 140).
  Georgien hat zu den ersten Staaten Europas gehört, die die Todesstrafe (Art. 19) abgeschafft haben. Dies dokumentiert die bereits frühe humanistische Grundüberzeugung der Verfassung und der georgischen Gesellschaft.
  Vor beinahe 30 Jahren ist mir das außerordentliche Privileg zuteil geworden, gemeinsam mit georgischen Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen das georgische Privatrecht neu zu kodifizieren und von seinen sowjetischen Verirrungen zu befreien. Ziele waren und sind die Konkretisierungen, die Harmonisierungen und die Versöhnung der großen Prinzipien der Freiheit, der Gleichheit und des sozialen Schutzes aller Bürger und Bürgerinnen. Die Zusammenarbeit war und ist inspiriert von den Kodifikationen des deutschen und des europäischen Rechts, von vornherein aber auch vom Studium der Monumente der georgischen Rechtskultur, und das heißt in erster Linie der Verfassung Georgiens vom 21. Februar 1921. Viel Leid wäre Georgien, dem Kaukasus und dem übrigen Europa erspart geblieben, wenn dieses Grundgesetz des Ausgleichs und der humanistischen Werte seine Wirkung hätte entfalten können.

 Online-Sprach-Unterricht

Für Schüler ab der fünften Klasse bieten wir auch im Februar / März 2021 Online-Sprach-Unterricht. Seit dem 4. November 2020 veranstalten wir Online-Sprach-Unterricht für georgische Diaspora-Kinder im Rhein-Main-Gebiet. Es handelt sich um ein Pilotprojekt einer Initiative von jungen Georgierinnen aus Tiflis, koordiniert von Mzia Tsiklauri (Zweite Vorsitzende Georgica e. V.) und in Zusammenarbeit mit der Concordia-Stiftung. Wir testen das Konzept auch im Jahr 2021 mit einigen Schulkindern aus 5. Klassen von Gymnasien in Hessen und Rheinland-Pfalz.

Gastronomisch-kulturelle Semantik

Es gibt heute in Deutschland, Österreich und der Schweiz einige wenige Dutzend Restaurants, die explizit als georgische Restaurants aufgestellt sind. Die Benennungen der georgischen Restaurants greifen häufig geographische Bezeichnungen auf, am zahlreichsten naheliegender Weise Tiflis in verschiedenen Schreibweisen (in Augsburg, Berlin, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg, Nürnberg, und Saarbrücken), aber auch Svanetien (in Berlin) und den Kaukasus (Linz). Relativ hohe Erwartungen an die Geographie-Kenntnisse der Westeuropäer dürften die Gastronomen in Hildesheim und Wien haben, die ihre Restaurants nach den Flüssen Alazani und Aragwi benennen.

Einige Namen verweisen auf antike oder mythologische Bezeichnungen: Iveria (in München), Kolchida (Pfaffenhofen) oder Medea (Kiel).

Die Filmkomödie „Mimino“ (1977, Regie Giorgi Danelia) lebt fort in Restaurant-Namen in Berlin, Rammingen und Ulm; und „Chito & Gvrito“, der Song des Titelhelden Mimino von Vachtang Kikabidse, ziert Restaurants in Leipzig und Stuttgart. Der Film und der Song waren in der ganzen Sowjetunion ungeheuer populär, sind aber in Westdeutschland recht unbekannt geblieben. Dies weist darauf hin, dass sich einige georgische Restaurants sehr bewusst an Gäste aus den ehemals sozialistischen Ländern richten.

Ähnlich das georgische Lied Suliko – Name eines Restaurants in Hamburg. Des kaukasischen Volkstanzes Lezginka wird in Gladbeck gedacht; des Kunstmaler Nikoloz Pirosmani (1862–1918) in Frankfurt und Herbrechtingen.

Auch manche georgischen Begriffe mit einer Beziehung zur Kulinarik wurden als Namen gewählt: Gemo (der Geschmack) in Offenbach, Marani (Weinkeller) in Hannover, Tamada (Tischführer) in Graz, Köln und Meßkirch sowie Alaverdi (das Weitergeben der Tischansprache) in Wien. Erstaunlich eigentlich, dass kein georgischer Gastronom hierzulande sein Restaurant Supra genannt hat.

Andere namensgebende georgische Begriffe haben keinen direkten Bezug zur Gastronomie und wirken dadurch – sofern man sie versteht – etwas weniger klischeehaft: Genazvale (eine Art der Ansprache) und Madloba (Danke) in Berlin, Pepella (Schmetterling) in Düsseldorf, Sikvaruli (die Liebe) in Trippstadt. Aber Schmetterlinge kann man ja auch im Bauch haben und Liebe durch den Magen gehen.

Von „weniger klischeehaft“ keine Rede sein kann bei Schwiliko (Kindchen) in Berlin, zitiert es doch den Bestandteil „-schwili“ vieler georgischer Nachnamen mit der Verkleinerungsform „-ko“. 

"Negative Numbers" war im Dezember 2020 im arte Kino Festival zu sehen

Spielfilm, Georgien / Frankreich / Italien 2019, 93 Minuten, Regie: Uta Beria, georgisch mit Untertiteln.
Darsteller: Sandro Kalandadze, Viktor Barbakadze, Tedo Bekhauri, Lexo Gugava, Sandro Abashidze

 Schachstunde in Georgischer Schule

Seit dem 24. Oktober 2020 bieten wir eine offene Schachstunde für die Schüler der Georgischen Schule in Frankfurt an. Weitere Informationen zur Schule und zum Schachunterricht bekommen Sie bei unserer Schulleiterin Maia Shavliashvili unter 0176 84646701.


Georgica ist Partner von goEast 

Unser Verein Georgica e. V. ist auch in diesem Jahr 2021 Partner des Filmfestivals goEast. Beim letzten Paneuropäischen Picknick am 19. September 2020 auf dem Luisenplatz in Wiesbaden haben wir einen Info-Stand zum Thema Georgien aufgebaut. Dabei haben wir über Georgiens Geschichte und touristische Ziele informiert, wir haben Wein angeboten und den Gästen gezeigt, wie ihr Name auf Georgisch geschrieben wird. An unsere Info-Stand haben wir unter anderen den Oberbürgermeister der Stadt Wiesbaden Gert-Uwe Mende (oberes Foto: links), den Generalkonsul von Georgien Levan Diasamidze und die Leiterin des goEast Film Festivals Heleen Gerritsen (Foto unten) sowie die Geschäftsführerin des Kulturfonds Frankfurt Rhein-Main Karin Wolff  empfangen.
Fotograf: Peter Fischer


 Radio-Interview mit Lutz Kunze

Erleben Sie unser Gründungsmitglied Lutz Kunze im Radio-Interview mit Zakharia Pourtskhvanidze von Caucasiada e. V.

2.285,- Euro Spenden für Kinder in Georgien überreicht

Bei mehreren Benefiz-Veranstaltungen, durch viele kleine Spenden und eine großzügige Spende über 500 Euro von der Deutsche Bahn Stiftung haben wir 2019 insgesamt 2.285,- Euro für gemeinnützige Zwecke in Georgien gesammelt. Das Geld haben wir übergeben: 

1.) an Bischof Isaia für Kulturunterricht in Nikosi sowie 
2.) an
Mutter Barbare für Kinderfreizeiten in Ratscha für Waisenkinder.
Spenden, die direkt ankommen ohne jede Verwaltungskosten! Beide Projekte besuchen wir normalerweise auf unsere eigenen Kosten ein, zwei Mal pro Jahr; im Jahr 2020 fallen unsere Reisen nach Georgien jedoch aus.  Auch in diesem Jahr 2021 
nehmen wir gern Spenden für die beiden Einrichtungen entgegen oder informieren Sie einfach über deren Aktivitäten. Schreiben Sie uns!

Benefizkonzert für ein Waisenhaus

Bereits seit 2006 veranstaltet die Lehrerin unserer Georgischen Schule Nino Khalvashi-Wirth Benefizkonzerte für Georgien.
Ihre Klavierklasse hat am 14. Dezember 2019 Werke vom jungen J. S. Bach in der Kirche am Campus vorgespielt und biografische Texte zu Bach vorgetragen. Dabei wurden 520 Euro für das Waisenhaus von Mutter Barbare bei Tiflis gespendet. Von dem gespendeten Geld bezahlt das Waisenhaus Kinder-Freizeiten in Ratscha. Anwesend war auch ein Vertreter vom Stuttgarter Verein Art Music Georgia e. V.
Schon
am 18. Mai 2019 wurden bekannte Filmmusik-Stücke vorgespielt. Die Sitze in der kleinen Kirche waren von 75 Zuhörern jeweils voll besetzt. Bereits in den letzten Jahren haben wir Spenden für das georgische Waisenhaus gesammelt und konnten so im Laufe der Jahre immer wieder hohe Spendenbeträge selbst übergeben.

Filmvorführung mit der Regisseurin Anastasia Vinokurova

Wir haben den ARTE-Dokumentarfilm  „Mein Papa, der Mönch“ (Georgien 2018) am 27. November 2019 im Generalkonsulat gezeigt. Moderiert von Nino Khalvashi-Wirth, hatten Gäste die Möglichkeit, Fragen an die anwesende Regisseurin Anastasia Vinokurova zu richten.


Georgische Schule bei der Tbilisoba

Am 3. November 2019 sind Eltern und Schüler unserer Georgischen Sonntagsschule zur Tbilisoba nach Köln gefahren. Unsere 16 Schüler haben die gelernten georgischen Lieder gesungen - ein toller Erfolg.
Mit Freude haben wir die Vertreter der georgischen Diaspora (Sonntagsschulen, Vereine, Studenten- und Tanzgruppen) aus Köln, Düsseldorf, Stuttgart, Hamburg, Witten und Bielefeld getroffen. Es war inspirierend zu hören und zu sehen, was Georgier in anderen deutschen Städten erschaffen.

Georgischer Abend in Friedrichsdorf

Am 22. November 2019 haben die Evangelische Kirchengemeinde Köppern / Oikos-Kreis und Georgica e. V. gemeinsam als Veranstalter einen Georgischen Abend ausgerichtet. Angelehnt an ein georgisches Supra (Gastmahl), wurde gespeist und getrunken, dazu gab es Vorträge, Klavier und Saxofon zu hören. Das Gedicht „Sequenz“ von Rati Amaglobeli wurde auf Georgisch und Deutsch vorgetragen. Chatschapuri wurden vom neuen Restaurant-Café Gemo aus Offenbach geliefert

Thema „Georgien in hessischen Museen

  • Goldkammer Frankfurt
  • Archäologisches Museum Frankfurt: „Gold & Wein – Georgiens älteste Schätze“ vom 6. Oktober 2018 bis 10. Februar 2019. Vom Beginn der Landwirtschaft ab 6000 vor Christus bis zur Trialeti-Kultur der Mittelbronzezeit um 2100 bis 1700 vor Christus. Am Rande sei bemerkt, dass wichtige Luristan-Bronzen der Dauerausstellung aus der Sammlung Friedrich von der Schulenburg stammen, der ab 1911 an der kaiserlichen deutschen Gesandtschaft in Tiflis tätig war.
  • Liebieghaus Skulpturensammlung Frankfurt:  „Medeas Liebe und die Jagd nach dem Goldenen Vlies“ vom 5. Oktober 2018 bis 10. Februar 2019
  • Museum Angewandte Kunst Frankfurt: „Lara protects me. Eine georgische Erzählung“ vom 21. September 2018 bis 20. Januar 2019. Videoarbeiten, Fotografien, Zeichnungen und Designobjekte zu Tiflis als jahrhundertealtem Knotenpunkt zentraler Handelsrouten.
  • Klingspor Museum Offenbach: „Tiflis on your mind. Alte und neue Schriftkunst aus Georgien“ vom 5. Oktober 2018 bis 18. November 2018. Exponate von kostbaren Manuskripten des 11. Jahrhunderts bis hin zu zeitgenössischen kalligraphischen Kompositionen
  • Struwwelpeter-Museum Frankfurt: Sonderausstellung zum georgischen Volksmärchen „Tsikara“ vom 6. Oktober 2018, verlängert bis zum 31. März 2019. Ein berühmtes georgisches Volksmärchen zu Gast bei einem berühmten deutschen Kinderbuch. Illustrationen, Skulpturen, Drucke, Installationen und Plakate
  • Architekturmuseum Frankfurt: „Hybrid Tbilisi. Betrachtungen zur Architektur in Georgien“ vom 29. September 2018 bis 13. Januar 2019
  • Senckenberg Naturmuseum Frankfurt: Sonderausstellung „Homo georgicus – der Schädel aus dem Ursprungsland der ersten Europäer“. In der Schatzkammer wurde der Schädel D4500 („Schädel Nummer 5“) mit Kiefer D2600 erstmals außerhalb Georgiens  vom 11. bis 18. November 2018 gezeigt
  • Filmmuseum Frankfurt: Filmreihe „Filmland Georgien“ vom 2. bis 31. Oktober 2018

Im Landesmuseum Darmstadt wird eine Replik des Dmanisi-Schädels D2700 mit Kiefer D2735 in der Dauerausstellung gezeigt.




Besuch in Nikosi an der Grenze zu Zchinwali und in Tserowani

Am 23. Juli 2019 waren Vertreter des Vereins Georgica e. V. im Kloster Nikosi und haben die Okkupationslinie in Sichtweite der Stadt Zchinwali im besetzten Teil Georgiens besichtigt. Wir haben Interviews mit Jugendlichen aus Nikosi geführt.
Wir haben auch die Siedlung Tserowani besichtigt, wo seit 2008 georgische Binnenflüchlinge aus der besetzten Region Zchinwali untergebracht sind.
Am 22. August 2019 haben wir in einem Kurzvortrag im georgischen Generalkonsulat darüber berichtet.



Vorstellung in der Botschaft in Berlin

Am 16. Juli 2020 haben wir unseren Verein dem neuen georgischen Botschafter Levan Izoria und dem Gesandten Konstantine Gamsachurdia in Berlin vorgestellt.


Meupe Isaia war zu Gast in Frankfurt

Der georgisch-orthodoxe Erzbischof von Nikosi und Zchinwali, Meupe Isaia, war am 7. und 8. Mai 2019 auf Einladung unseres Vereins in Frankfurt.

Erzbischof Isaia hat Kunst und Animationsfilm bei Gela Kandelaki studiert, bevor er sich entschloss Theologe zu werden. 1995 übernahm er die Diözese Nikosi und Zchinwali. Seine Leidenschaft für Animationsfilme hat er nicht verloren. Davon zeugt eine Kunstschule (Foto unten), die für Kinder und Jugendliche der Region gegründet wurde. Kreativworkshops sollen ihnen dabei helfen, ihre Traumata zu verarbeiten. Aus dieser Arbeit heraus entstand die Idee zu einem lokalen Film-Festival in Nikosi. 

 

Wir stellen den Verein vor: im  Außenministerium, der  Botschaft und der Konrad-Adenauer-Stiftung in Tiflis

Am 24. Juli 2019 haben Hannes Wirth, Frau Nino Khalvashi-Wirth und Frau Mzia Tsiklauri Herrn Dr. Rati Bregadze, Direktor der Abteilung für Beziehungen mit der Diaspora im georgischen Außenministerium (Foto v.l.n.r.) den neuen Frankfurter Verein Georgica e. V. vorgestellt. Außerdem haben wir Gespräche mit Frau Aliona Chkhotua und Herrn Varlam Badzagua im Außenministerium geführt. 

Am 5. August 2019 haben wir dem Ständigen Vertreter in der deutschen Botschaft in Tiflis Herrn Michael Fabri den Verein vorgestellt; am 6. August 2019 folgte ein Gespräch in der Konrad-Adenauer-Stiftung in Tiflis.

Deutsch-georgisches Kinderbuch

Mariam Tsiklauri: Ein außergewöhnlicher Sonntag / უჩვეულო კვირადღე: Illustrationen von Julia Nikogosova-Kandaliani. Aus dem Georgischen übersetzt von Irma Shiolashvili. ISBN 978-3-86356-312-7; Pop-Verlag 2021, €12,80

Marburger Förderverein der Waldorfschule Tiflis wurde 20 Jahre alt

Mitglieder des Marburger Vereins waren in der zweiten Mai-Hälfte 2019 in Tiflis, um das zwanzigjährige Jubiläum des Vereins Freunde der Freien Waldorfschule Tbilissi in Georgien e. V." zu feiern.

Malte Schuchhardt und Wolfgang Pasdzierny aus Marburg haben einen georgischen Vortragsabend mit Ekaterine Kintsurashvili (Klavier) am 4. Mai 2019 in Frankfurt veranstaltet.

Oberbürgermeister Peter Feldmann zeichnet Lehrerinnen der Georgischen Schule aus 

Drei Lehrerinnen unserer Georgischen Schule, Frau Nino Khalvashi-Wirth, Frau Maia Shavliashvili und Frau Mzia Tsiklauri wurde am 27. Mai 2019 in der Frankfurter Paulskirche die hessische Ehrenamtskarte vom Oberbürgermeister Peter Feldmann überreicht. Sie werden dadurch für herausragendes Engagement" in Form mehrjähriger ehrenamtlicher Tätigkeit für die Georgische Schule ausgezeichnet.


Darstellung der Heiligen Nino

In der griechisch-orthodoxen Kirche Prophet Elias in Frankfurt am Main finden seit August 2020 wieder georgische Gottesdienste statt. Dabei wurden auch schon einige kleine Frankfurter aus der georgischen Diaspora orthodox getauft.
In der Kapelle gibt es auch eine Darstellung der Heiligen Nino.




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